Stocksee-Trophy und Fjelster (Dänemark)
- Claudia Nachtwey
- 27. Aug.
- 2 Min. Lesezeit

Mitte August ging es für Carly, Finny und mich Richtung Norden, um an der 1. Stocksee-Trophy teilzunehmen. Im März waren wir schon einmal dort und haben an einem Team-Wettbewerb teilgenommen, diesmal handelte es sich um einen Einzel-Wettbewerb. Die 1. Aufgabe am Wasser bei Maria Crepaz hatte es schon in sich. Es waren ein Blind über einen mit Entengrütze besäten See zu arbeiten und eine Markierung, die für den Hund auch ein Blind war. Carly arbeitete hervorragend, Finny tat sich etwas schwer.
Bei Annette Präkelt hatte eine Team-Aufgabe für uns, ein Mark auf einem Acker, die Tiefe war schlecht einzuschätzen und ein Blind in einem Bereich an einer Hecke von Punkt x zu Punkt y. Dann ging es zu Michael Brühl mit 2 Blinds im Wald, dort hatte Finny 20 Punkte, Carly schoss über das Ziel beim 2. Blind hinaus und bekam dann noch 10 Punkte.
Malte war dann zum Abschluß auf einer mit Totholz und Brombeeren übersäten Feld und hatte ein weites Blind und ein noch weiteres Mark für uns. Finny war echt in slow motion unterwegs, Katastrophe, sie fand den Untergrund grausam und legte fast Beschwerde beim Tierschutz ein. Leider war Carly im ganzen Wettkampf völlig übermotiviert, so dass sie in der letzten Aufgabe noch eingesprungen ist.
Dann die Überraschung, Carly musste erst stolze 7,5 Jahre alt werden, um den Judges choice zu gewinnen, das ist der Preis, den die Richter vergeben, für den Hund, der ihnen am Besten gefallen hat. Meine Carly.....
Danach ging es dann für 3 Tag nach Fjelster (Dänemark), um mit Ute, der Züchterin meiner beiden Hunde Carly und Finny ein kleines Bootcamp zu starten. In dem traumhaften Gelände verbrachten wir 3 schöne Tage mit sehr effektivem Training, sowohl wir, als auch unsere Vierbeiner kamen an unsere Grenzen mit engen Winkeln quer über die Gewässer und die Wiesen in dem tollem Gelände. Auch die beiden Youngster Arielle und Yucca kamen nicht zu kurz, Markierungen, Vorans und auch etwas Wasserarbeit standen auf dem Programm. Vor allem widmeten wir uns dem Walk-Up und sorgten für viel Ruhe bei unseren Hunden, was ja das Allerwichtigste ist. Die Beiden machten sich wirklich toll und meine Bande durfte sich dann abends ausgiebig austoben bei meiner wunderschönen Abendrunde in einem benachbarten Gebiet. Natürlich kam auch das Kulinarische nicht zu kurz, wir haben gut gefrühstück, viele nette Gespräche geführt und zwischendurch mal ein Sektchen getrunken, wir waren ja im Urlaub. Entspannt fuhr ich dann wieder gen Westen das werden wir auf jeden Fall wiederholen.



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