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  • AutorenbildClaudia Nachtwey

Start beim Germancup 2023

Anfang April führte uns (Carly und mich) der Weg zum Hofgut Appenborn, um an der diesjährigen deutschen Meisterschaft im Team teilzunehmen. Wir (Sabrina und Andreas) hatten uns im Dezember getroffen, ab da reifte der Gedanke, an diesem tollen Wettbewerb teilzunehmen. Mir war schnell klar, dass uns einiges abverlangt wird. Meine Zeit in der Open (das ist die Zulassung) war kurz, lediglich 2 Wettbewerbe hatte ich in dieser Klasse absolviert. Manchmal holen uns auch noch alte Problem ein (sie zweifelt gern meine Entscheidungen an und macht dann lieber erst mal nichts), aber gut, jeder hat so seine Baustellen. Unser Team hat einige Male trainiert und wir haben uns sehr gut ergänzt. Sabrina und Lenny verfügen über die nötige Erfahrung, gerade auf lange Blinds und Andreas mit seiner noch recht jungen Hündin Dasha gaben mir den nötigen Rückhalt.


Dann nahte das Wochenende. Sabrina und ich reisten am Freitag an und holten die Startunterlagen ab. Der Dauerregen hatte das Gelände aufgeweicht und man musste 1,8 km vom Gelände entfernt parken. Ein Blick in das Gelände versprach schon tolle Aufgaben, die uns erwarten sollten. Bei einer gemeinsamen Pizza und einem Glas Wein stieg unsere Aufregung. Samstag morgen in aller Herrgottsfrühe trafen wir uns am Parkplatz. Andreas war pünktlich und bei Dauerregen, der übrigens unser Tagesbegleiter werden sollte, machten wir uns auf dem Weg zum Hofgut. Nach kurzer Begrüßung ging es für uns zu Aufgabe 5. Leider war die Beschilderung nicht gut und wir hatten leider auch nicht so gut zugehört, dass wir mit einem Pulk von Startern ziellos durch die Gegend wanderten. Nun ja, angekommen sind wir irgendwann. Sam Drysdale begrüßte uns. Wir durften in diesem Fall wählen, welcher Hund was arbeitet. Ich war in der Mitte und Carly musste ein Mark arbeiten, was hinter einem Bachlauf auf eine Wiese geworfen wurde. Zuerst war aber Lenny dran. Er musste ein Blind holen, was rechts unterem einem Stamm lag. Carly machte ihre Sache gut. Die Aufgabe war schon einmal im Sack. Aufgabe 2 war bei Heike Reichelt. Dasha bekam ein Mark, das machte sie sehr gut. Carly sollte dann links ein Mark holen, die Schwierigkeit lag da, dass sie nicht zu weit gehen durfte, da da ein Blind lag, was für Lenny bestimmt war. Einige Pfiffe später hatte sie es geholt und ich pustete durch. Aufgabe 3 war bei Anette Präkelt. Es waren 2 Markierung über einen Bachlauf zu arbeiten, der inzwischen ein Fluss war und die Strömung war schon gigantisch. Lenny war links und musste ein Blind holen. Carly als 2. Hund eine schlecht zu sehende Markierung. Sie hatte sie nicht gesehen, mein "Apport" lies sie kurz zögern und ich schon noch ein Apport hinterher. Am Wasser ein kurzer Stopp, ein Back von mir uns sie war in dem Gebiet. Leider fand sie das blöde Dummy nicht gleich und ich sollte sie zurückholen. Blöd war, dass sie auf dem Rückweg Erfolg hatte. Dumm gelaufen.....


Aufgabe 4, die Aufgabe des "Grauens" war bei Rainer Scezny. Wir und die Hunde standen in einer einzigen Schlammlache, es regnete noch immer. Andreas Hund musste ein Blind aus dem Wald holen. Dann war ich dran. Ich wartete bis Dasha zurück war und schickte Carly los. Sie lief los wie die Feuerwehr, nur leider hatte ich die Freigabe nicht abgewartet. Wieder blöd gelaufen.....2. Null


Nächste Aufgabe bei Oliver Kiraly. Wieder spielte der Bachlauf eine große Rolle. Es fiel ein Mark, das war für Carly, aber erst musste Lenny ran. Der hatte ein Blind, unser kleiner Blind-Spezialist. Carly war dann für das Mark zuständig. Sie wusste genau was sie tut, leider war sie am Bachlauf, der ja bekanntlich inzwischen der Amazonas war, etwas unsicher und suchte den besten Weg. Das Mark fand sie gleich und lief aber wieder etwas umständlich zurück. Dasha hatte auch ein Blind, was kein Problem darstellt. Letzte Aufgabe für den Samstag war bei Declan Boyle ein Walk-Up mit 3 Markierungen, für jeden Hund eine. Das war bei uns allen ganz gut und wir fuhren mit dem Fahrdienst zum Parkplatz. Bei der Abendveranstaltung wurde verkündet, welche Teams an Tag 2 starten durften. Und...wir waren dabei. Bei besseren Bedingungen gingen wir an Tag 2 an den Start.

Rainer Scezny war unser 1. Richter. Wir waren gesetzt und Spaniels arbeiteten vor uns. Carly musste ein Blind holen. Leider zögerte sie wieder etwas beim Rausgehen, aber dann ließ sie sich gut handeln und holte das Blind souverän. Puhhh....geschafft.


Sam Drysdale und Oliver Kiraly richteten Aufgabe 2 gemeinsam. Eine große Wies mit einem Totgrasstreifen. Dort wurden 2 Markierungen rechts und 2 links reingeworfen. Hinten auf der Wiese rechts fiel noch eine Markierung, die war für Lenny.

Carly war der 2. Hund. Markierung rechts aus dem Totgras. Sie suchte und suchte und suchte....leider ohne Erfolg. Doof, aber nicht zu ändern. Dann ging es zu Anette Präkelt. Dort hatten wir ein Blind im Wald, dass sie sensationell arbeitete. Die letzte Aufgabe war bei Heike Reichelt und Declan Boyle. Eine Suche in den Brombeeren, eine weite Markierung und ein Blind. Carly war für die Markierung zuständig, sie sich auch sehr gut holte. Dann hieß es warten auf die Siegerehrung. Leider wussten wir am Ende vor der Heimfahrt nicht unsere Platzierung. Ich war aber da schon völlig überwältigt von den Eindrücken. Es war eine tolle Erfahrung mit einem tollen Team, wir haben uns gut verstanden und haben eine gute Arbeit geleistet. Für die Statistiker. Wir landeten an Tag 1 auf Platz 19 und am Tag 2 auf Platz 11. Gesamtplatz Nr. 14. Sicher ist da noch Luft nach oben, aber vielleicht bekommen wir ja im nächsten Jahr noch einmal einen Start in dieser Konstellation hin. Es wäre schön.....




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