Germancup 2026
- Claudia Nachtwey
- 23. Apr.
- 3 Min. Lesezeit

Nun ist er auch schon wieder Geschichte der Germancup 2026, der diesmal in Springe in dem Wisent-Park stattfand. Leider mussten wir uns wie im Jahr 2025 um eine neue Teampartnerin bemühen, umso schöner, dass wir auf Sandra Schlichting gestossen sind. Wir haben uns auf jeden Fall super verstanden und haben die 2 Tage zusammen genossen, auch wenn ein gemeinsames Training vorher schön gewesen wäre.
Das Wetter meinte es nicht gut mit uns, Dauerregen am Samstag den ganzen lieben langen Tag beherrschte das Geschehen. Hinzu kam dann auch, dass Carly läufig geworden ist und ich auf Finny zurückgreifen musste. Sie hat aber wirklich einen guten Job gemacht, meine Zweifel waren absolut unbegründet.
Wir begannen bei Annette Präkelt mit einer Waldaufgabe. Finny musste ein recht einfaches Blind auf 12 Uhr arbeiten. Ich hielt sie etwas kurz, da ich die Erklärung der Stelle nicht ganz verstanden haben. Für Arya und Juna gab es ein Mark.
Dann weiter zu Mario. Wieder im Wald, ein Treiben fand statt, nach rechts fiel dann noch ein Mark. Ich musste mich um 180 Grad drehen und ein Blind arbeiten. Kein Problem für Finny. Juna fand ihr Dummy leider und bekam eine Null.
Bei Heike Besnard musste Finny ein Mark arbeiten, dass ich nicht gut gesehen haben. Auch wieder echt top von ihr. Juna musste ein Blind holen und Arya ein langes Mark. Die Aufgabe war auf der Wiese.
Dann ging es im stetigen Dauerregen zu Terry Prentice. Wir konnten wieder setzen. Kleiner Walk-Up, drehen um 180 Grad, Mark über den Weg, Blind auf ca. 12 Uhr und Mark in den Bärlauch. Finny sollte das Mark holen, sie tat sich etwas schwer, vielleicht auch durch den Geruch im Bärlauch.
Paul Hasney hielt in seiner Waldaufgabe 2 Blinds und ein Dummy aus dem Treiben für uns bereit. Finny hatte das Dummy aus dem Treiben und musste etwas suchen,
Dann endlich fast das Ende bei der italienischen Richterin Anne Besnard. Wir standen vor dem Wald, rechts ein kleiner See, dahinter fiel ein Mark, dann waren noch 2 Blinds zu arbeiten. Juna hatte das Mark, Arya und Finny die Blinds. Alle Dummy drin, bis auf eins.
Abends bangten wir, ob wir es geschafft haben in Runde 2. Aber die Freude war groß, wir waren dabei. Die Aufgaben waren sehr leicht, war ich so von einem German-Cup nicht gewohnt. Ich bin der Meinung, dass man die Qualifikation für den IWT überarbeiten sollte und vielleicht nicht 40 Teams zulassen sollte. Dann könnte man auch die Aufgaben anspruchsvoller machen, der Zeitdruck würde wegfallen.



Am Sonntag war das Wetter etwas besser. Ein Glück dachte ich mir.
Für uns ging es bei Mario Hickethier, 3 Markierungen im Wald waren zu arbeiten. Juna musste die Linke arbeiten, Finny die Mitte und Arya rechts. Finny war etwas zu lang, arbeitete sich aber schön dran.
Anne Besnard war auf einer Wiese mit etwas Bewuchs. Finny bekam eine kurze Markierung, die kein Problem darstellte, für Juna auf 12 Uhr ein Blind, auch kein Problem. Arya musste etwas suchen.
Paul und Terry machten mit uns mit 2 Teams einen Walk-Up mit einem weiten Mark, einem Blind an den Teilnehmern vorbei und einem Blind 180 Grad in die andere Richtung.
Am Ende mussten wir leider 2,5 Stunden warten, um noch die Aufgabe von Annette zu absolvieren. Meine Aufmerksamkeit war echt schlecht, Finny sollte ein Mark arbeiten durch einen Graben auf der anderen Seite. Juna ein Blind und Arya auch ein Blind. Wir wechselten noch einmal die Position und für Juna war das voll zu viel. Sie war laut und fand auch das Dummy nicht. So kam leider noch eine Null auf unser Konto.
Am Ende hieß es für uns Platz 23 mit 467 Punkten. Wir haben uns auf jeden Fall am 2. Tag gesteigert.
Für nächstes Jahr haben Gudrun und ich gesagt, dass wir sehr hoffen, jemanden zu finden, der gut zu uns passt. Ansonsten würden wir auch noch einmal getrennt losgehen. Schauen wir mal, was das Jahr so bringt.




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